1. Bildoptimierung
Die Bildoptimierung sollte in keinem Fall den Farbcharakter, den Kontrast und die Lichtsituation einer Aufnahme zerstören, außer dies wird ausdrücklich gewünscht. Da die meisten digitalen Bilder zunächst in einem RGB-Farbraum vorliegen ist ein wichtiger Faktor die Konvertierung dieser Farben in den Ausgabefarbraum. Das kann ein Offsetdruck in CMYK, ein Inkjetprint, Thermosublimationsprint, Farblaserdruck usw. sein. Diese geräteabhängigen individuellen Ausgabefarbräume sind in der Regel wesentlich kleiner als die RGBdaten. Hier gilt die Bildoptimierung dem Versuch den Hell/Dunkel-Kontrast und den Farbkontrast des digitalen RGB-Bildes im kleineren Ausgabefarbraum optimal zu entsprechen. Wenn Sie zum Beispiel Neonfarben digital im AdobeRGB fotografieren, ist es die Kunst, die Farbkontraste zwischen Neon- und normalen Farben mit den normalen Farben eines Offsetdrucks zu simulieren. Hier ist ein menschliches Auge gefragt, weil eine noch so perfekte automatische Farbraumumwandlung wahrscheinlich zu schlechteren Ergebnissen führen wird.
Auch die Tiefen- und Lichterzeichnung kann sensibel verbessert werden.
Natürlich muß das digitale Bild von allen Produktionsunreinheiten wie Kratzern, Flecken usw. befreit werden, ohne dass es sichtbar wird.
Als letztes wird die Schärfe der Bilddaten geprüft und unter Berücksichtigung der Körnigkeit einer Bildoberfläche optimiert, wenn dies ohne sichtbare Spuren möglich ist.
2. Bildretusche
Bildretusche ist wie Malerei mit den Werkzeugen und Filtern der Bildverarbeitungspogramme wie Adobe PhotoShop. Erfahrung, Forschergeist, ein gutes Auge und vor allem Fleiß und Ausdauer führen nach Jahren zu einer gewissen Fertigkeit, die fast alles digital realisieren lässt, was man sich bildlich vorstellen kann. Hier ist vor allem die genaue Definition des Wunschbildes von Nöten.






